2015 im Rückblick

Kann man es glauben? Es ist wirklich schon das Jahr 2016 in dem ich diesen Blogpost schreibe?

Persönliches

Dieses Jahr für mich persönlich ein sehr aufregendes Jahr gewesen. Es hat viele neue Erfahrungen für mich bereit gehalten. Dazu aber nachher mehr.

Das Jahr fing persönlich gar nicht so spannend an. Ich bin das erste mal für den Superbowl nachts aufgestanden und habe mir ihn leider alleine angesehen. Dies möchte ich gerne für dieses Jahr ändern. Es war auch so spannend gewesen. Ich habe nämlich mit einem Kumpel währenddessen gechattet.
Im März ist mein bester Freund ein Jahr älter geworden. Da er zu diesem Zeitpunkt in einer eigenen Wohnung gewohnt hat, gab es natürlich eine ordentliche Feier. Es ist recht viel Alkohol geflossen und ich konnte ihn mit einem tollen Geschenk überraschen. Bei dem Geburtstag sind viele Dinge passiert, die in dem Raum bleiben sollten. Insgesamt ein gelungener Abend, bis auf den Fakt, dass ich und ein anderer meinen Kumpel ins Bett bringen musste, weil es ihm alleine schon ziemlich schwer fiel :).
Nicht alle Freunde aus meiner Schulzeit sind in Berlin geblieben, dass hält uns dank Internet nicht ab in Kontakt zu bleiben. Da wir uns auch noch mal so sehen wollten und weil ein Besuch in einer fremden Stadt immer etwas Tolles ist, habe ich dieses Jahr nochmal meinen Freund in Ulm besucht. Diesmal ist dorthin auch noch ein anderer Schulfreund gekommen. Zusammen hatten wir eine großartige Zeit. Wir haben das Schwimmbad unsicher gemacht und obwohl es geregnet hat, waren wir im Außenschwimmbecken, und wir haben die Gefilde von Age of Empires in langen Schlachten erschüttert. Sowas muss man natürlich über den 1. Mai machen, damit man auf der Rückfahrt schön viele Umstände wegen anderer Reisender hat. Gibt ja nur 51 andere Wochenenden :/
Wie ich meiner Oma versprochen habe, bin ich sie mit meinem Fahrrad besuchen gekommen. Das waren ungefähr 200 km. Da aber einige Straßen, die bei Google als befahrbar markiert sind, definitiv nicht befahrbar sind, sind es wohl eher an die 220 km gewesen. Letztendlich war ich froh, dass ich endlich angekommen bin, denn es fing auch schon langsam an zu regnen und da macht das Radfahren dann überhaupt keinen Spaß mehr. Solche Touren würde ich auch gerne dieses Jahr machen.
Abgesehen von der Uni und anderen Beschäftigungen bin ich dann das wahrscheinlich letze Mal mit meiner kompletten Familie (Mama, Papa, mein Bruder und ich) in den Urlaub gefahren (in dem Fall sind wir geflogen). Wir waren auf Mallorca und hatten eine wirklich schöne Zeit und sind viel wandern gewesen. Wir mussten uns natürlich den Ballermann ansehen. In der Mittagssonne ist er nicht so beeindruckend, wie er immer im Fernsehen aussieht.
Nach Beendigung meines Studiums habe ich mir gedacht, dass ich mir eine Auszeit verdient habe und bin für 2,5 Monate aus Deutschland verschwunden. Ich habe diese Zeit in Australien und Neuseeland verbracht. Dort habe ich viele neue Leute kennengelernt und immer wieder festgestellt, wie klein die Welt doch ist. Ich habe Leute getroffen, die keine 800 Meter von mir entfernt wohnen. Eine weitere Lektion war, dass man einfach wesentlich offener mit den meisten Menschen umgehen sollte, denn so kommt man im Leben am besten voran. Zum Beispiel einfach Leute zum Hitchhiken ansprechen. Viele halten nicht an, das ist ok, aber diejenigen, die anhalten, haben fast immer eine Geschichte zu erzählen und nehmen einen gerne mit.
Am Ende des Jahres ging es wie seit nun 4 Jahren wieder auf den Chaos Communication Congress. Dort gab es so viel zu erleben, dass kann ich hier gar nicht beschreiben. Wenn es interessiert eine Zusammenfassung lesen. Ich bin sogar indirekt auf einer Podcastaufnahme zu hören (Wir haben den Flaschentransporter umgekippt.)

Arbeit / Uni

Dieses Jahr fing mein Studium interessant an, denn direkt im Januar, am 27., hatte ich eine mündliche Prüfung, in der alles aus den ersten 5 Semestern dran kommen konnte. Daher waren wir alle ziemlich verstört in die Weihnachtsferien gegangen. (Das ist, was man uns vor den Ferien vermittelt hat.) Wir haben zwar auch einen Zettel bekommen mit möglichen Themenbereichen pro Prüfer, nur leider umfasste er, bis auf Recht und ein paar andere Randfächer, den Hauptteil unseres Studiums. Einige haben bereits im November des vorherigen Jahres angefangen für diese Prüfung zu lernen. Ich bin eher der faulere Typ und hab daher erst 2 Wochen vorher angefangen mir Zusammenfassungen und Fragen von vorherigen Jahrgängen anzuschauen.
An dem Tag der Prüfung war ich natürlich total aufgeregt und habe mir schon fast in die Hose gemacht, als ich nicht pünktlich 5 Minuten vorher in den Raum konnte. Die Prüfung an sich ging dann doch wesentlich schneller und einfacher über die Bühne, als ich es mir vorgestellt hatte. Ich konnte praktisch auf alle Fragen eine Antwort geben. Ich hatte hauptsächlich Fragen in den Fachgebieten, die ich konnte, also Software-Entwicklung und Konsorten. Hätte ich Prüfer gehabt, die wesentlich mehr in die betriebliche Richtung gehen, wäre das Ergebnis komplett anders gewesen. Nachdem ich fünf Minuten vor der Tür warten musste, damit die Prüfer zu einer Notenentscheidung kommen konnten, wurde mir mitgeteilt, dass ich die Prüfung mit einer 1,3 bestanden habe. Mit so einem Ergebnis habe ich nicht gerechnet, so überhaupt nicht. Ich fragte noch aus Interesse, ob ich aufgeregt rüber kam, da meinten die Prüfer: definitiv, aber das wäre bei einer Prüfung ja normal und hätte nicht meinen Sprachfluss oder die Verständlichkeit gestört. Noch was Positives :)

Neben meiner eigenen Prüfung habe ich aber nicht nur an mich gedacht, sondern auch an die Mathe-Prüfungen von meinen Kommilitonen. Irgendwie hat sich rausgestellt, dass ich es eigentlich relativ toll finde, Personen dabei zu begleiten verschiedene Themen zu verstehen. Ich glaube nur manchmal bin ich nicht der bester Lehrer, aber ich versuche es auf möglichst viele verschiedene Arten zu erklären, in der Hoffnung, dass eine Sinn ergibt. Natürlich muss sich jeder auch alleine mit dem Stoff zu Hause beschäftigen, sonst kann ich da auch nichts machen. Den beiden, denen ich geholfen habe, die haben auch bei der zweiten Prüfung bestanden. So sieht man es gerne.

Im sechsten Semester hatten wir eine weitere Wahlmöglichkeit. Bei dieser entschied ich mich für Webentwicklung. Ich wusste zwar schon ziemlich viel in diesem Bereich, dachte aber, dass ich dort noch einiges Neues lernen könnte, da habe ich aber falsch gelegen, denn die meisten Sachen, die für die anderen Studenten neuer Stoff gewesen sind, sind für mich alte Soße gewesen, sodass ich während der Stunden versucht habe, nicht zu stören oder meinen Gruppenmitgliedern beim Verständnis der Materie zu helfen. Dies war eins der Module, in dem wir selbständig an einem Projekt arbeiten mussten/sollten. Da ich sehr faul bin, habe ich mich hier für eine Technologie entschieden, die ich bereits kannte, nämlich ember. Dies machte es für mich leichter es den anderen zu erklären, denn hier steckte ich wirklich tief drin und konnte alle Fragen, die aufkamen, klären. Dies hätte ich glaube ich für andere Technologien, wie beispielsweise Primefaces, Angular oder ähnliches nicht gekonnt. Daher war es für meine Teammitglieder, denke ich, auch eine gute Wahl, denn so hatten sie einen Halbprofi im Team, was auch immer ganz gut ist. Wir wussten am Anfang nicht, was wir für ein Projekt machen sollten. Diese Chance nutzten Kommilitonen aus einem anderem Wahlkurs und boten uns an, die Umsetzung ihres Projekts, nämlich die Umsetzung einer Kaufanwendung für die Karten unseres Bachelorballs, zu organisieren. Die Idee fanden wir, wegen unserer Ideenlosigkeit, die beste, die wir zur Hand hatten und haben diese angefangen umzusetzen. Zunächst war die Aufteilung in unserem Team ganz gut, der eine kümmerte sich ein bisschen mehr um das Design, jemand anderes um die Doku, und ich übernahm die Entwicklung. So weit, so gut, leider war das Projekt zum Ende des Semesters nicht fertig. (Es war unser letztes Theoriesemester, daher war unser Uni-Leben vorbei.) Dies war für die Präsentation auch nicht so schlimm. Wir haben aber bewiesen, dass wir APIs von anderen (Paypal) integrieren und eine sinnvolle Anwendung entwickeln und dokumentieren können. Dies war vom Modul her die Erfüllung der Kriterien. Ich hatte aber zugesagt, dass ich auch nach dem Kurs die Anwendung weiterentwickeln würde. Dies war aus meiner Sicht einfach nur eine sinnvolle Aussage, denn so konnten die anderen damit planen. Leider zog sich dies immer weiter hin, denn es wurden immer weitere Features gewünscht. Weil ich zugesagt habe das Projekt zu Ende zu bringen, wurde das für mich nach und nach anstrengender, denn so langsam kam auch die Zeit, in der ich mich um meinen Bachelor kümmern wollte und musste. Daher haben wir das Projekt für die Zeit unseres Bachelors erst einmal auf Eis gelegt und abgesprochen, dass es danach weiter gehen würde.
Nun kam also das letzte Puzzlestück für den Abschluss als Bachelor in Informatik, die Bachelor-Thesis. Diese habe ich wieder zu spät angefangen und schob die Sammlung von Material immer weiter vor mir her. Ich habe nach den ersten drei von zehn Wochen gemerkt, dass ich das Thema doch noch einmal etwas ändern muss und dann ging das Problem los, denn mir war in dem Moment selber nicht ganz klar gewesen, worüber ich schreiben würde. Es ging also in Gesprächsrunden mit meinem Chef und anderen Mitarbeitern, solange, bis wir ein zufriedenstellendes Thema gefunden hatten. Dies bearbeitete ich auch so gut es mir möglich war. Da ich mit meiner Familie 4 Tage vor Abgabe in den Urlaub fliegen würde, hatte ich am Ende weniger Zeit als die anderen, was dazu führte, dass ich am Nachmittag, an dem ich ausdrucken wollte und ausgedruckt habe, bis 18:30 im Haus blieb, was für mich eine Besonderheit ist. Danach bin ich zu einem Meetup gegangen und von dort noch gegen 23:00 zu einem Buchbinder. Dort habe ich meine Arbeit binden lassen. Damit konnte ich am Mittwoch schon alles fertig mit auf Arbeit nehmen und eine fertige Kopie dort lassen, zwei habe ich am Nachmittag zur Uni gebracht und die letze im festen Umschlag gebundene Arbeit habe ich mir zu Hause in meinen Schrank gestellt. Ich finde meine Arbeit zwar schrecklich, aber es ist ja ein Meilenstein in meinem Leben, selbst wenn ich das noch nicht wahr haben möchte. Nach meinem Urlaub habe ich dann so langsam auf Arbeit weiter gemacht. Nun war alles viel entspannter und auch die Vorbereitung meiner Verteidigung der Arbeit ging wesentlich lockerer von der Hand als gedacht. Dort habe ich mich mehr von meinem eigenen Verständnis der Arbeit leiten lassen und weniger von den Vorgaben, die vom Unternehmen kamen. Dies fanden die beiden Prüfer besser, als meine eigentliche Arbeit, außerdem habe ich in meiner Arbeit bereits einige Fragepunkte von ihnen geklärt, sodass ich mich dadurch auf eine Gesamt-Bachelor/Verteidigungsnote von 2,7 retten konnte. Die beste Note, die ich für eine schriftliche Arbeit bekommen habe. Yay. Die gesamte Bachelornote ist eine 2,2, mit der ich zufrieden, aber nicht überglücklich bin. In meinem Masterstudium bin ich hoffentlich besser, vielleicht sogar mit einer 1 vor dem Komma.

Entwicklung für einen Steuerberater

Leider ist es doch nicht so gekommen, wie ich es gehofft habe. Ich bin nämlich immer noch nicht fertig mit dem Projekt. Ich glaube dies wird auch nicht ganz so schnell passieren, was ich aber mindestens gehofft hatte, war, dass ich die erste Version in die Produktion bringen kann und dann Feedback von echten Mandanten und nicht nur von Mitarbeitern vom Steuerbüro bekomme. Dies ist oft sehr hilfreich und sie haben schon viele Fehler entdeckt, die ich sonst nicht gefunden hätte. Leider liegt darin auch zu einem kleinen Teil das Problem in der Kommunikation zwischen uns. Ich bin nicht der beste Kommunikateur und hake daher teilweise nicht oft genug nach und verstehe dann manchmal nicht genau, wo das Problem genau liegt. Teilweise ging es in dem Projekt nicht weiter voran, dies hat den Steuerberater sehr genervt, weshalb unsere Zusammenarbeit nicht so gut in das neue Jahr gestartet ist. Jedoch habe ich versucht, dies sehr stark zu ändern und wesentlich öfter kleine Änderungen auch bis an ihn durchzugeben (nicht nur auf meinem Entwicklungsbranch pushen, sondern auch auf den Produktiv-Branch). Die Probleme mit der langsamen Entwicklungsgeschwindigkeit kommen aus verschiedenen anderen Problemen her. Einmal war es das Nichtvorhandensein von Tests, dadurch sind immer häufiger Fehler aufgetreten, was zu einem verständlichen Unmut bei den Testern im Steuerbüro führte. Zusätzlich war ich im Ausland gewesen, was sich doch wesentlich schlimmer auf den Fortschritt ausgewirkt hat, als ich es für wahr haben wollte. Darüberhinaus habe ich oft die Emails zu lange liegen gelassen, weil ich darauf antworten wollte, dass ich diese vielen Sachen getan habe. Dies war aber nicht immer möglich, weil ich geplanter Weise nur fünf Stunden pro Woche arbeiten wollte. In dieser Menge an Zeit schafft man es eigentlich nicht sinnvoll etwas zu entwickeln und dümpelt so langsam vor sich hin. Daher würde ich nie wieder ein Projekt mit einer solch kleinen Zeitanzahl annehmen, da dadurch sowohl der Kunde von der langsame Geschwindigkeit, als auch der Entwickler durch das viele Wechseln zwischen den Projekten genervt / gestört wird. Dies ging neben meinem Studium nicht anders, daher war es trotzdem die beste Alternative, die mir / uns damals zur Verfügung stand.
In den letzten Wochen hat das Projekt wieder an Fahrt aufgenommen, denn ich habe es geschafft fast jeden Abend an dem Projekt ein bisschen weiterzuarbeiten und auf der Steuerbüroseite hat der Sohn das Projekt in die Hand genommen und das Verständnis für die technischen Umstände ist besser. Daher kommt auch, dass die Fehlermeldungen detailreich genug sind, damit man die meisten Fehler direkt nachvollziehen und beheben kann. Dies ist wieder sowohl für mich als Entwickler als auch für den Kunden schöner, denn so beschäftigt man sich nicht immer mit der Nachfrage, wie man den Fehler genau reproduzieren kann.

Eigenes Unternehmen

Ich dachte eigentlich, dass es einfacher ist, eine Idee für ein Unternehmen zu finden. Leider musste ich schon wieder viel zu häufig entdecken, dass Ideen, die ich für ganz neu hielt, bereits von anderen umgesetzt wurden und ich daher nicht versuchen wollte, zu 99% das Gleiche zu entwickeln. Daher habe ich nach kleineren Recherchen oft Ideen, die ich eigentlich ganz gut fand, wieder verworfen.
Im Sommer habe ich nicht wirklich Zeit in das Finden von neuen Ideen gesteckt oder versucht andere auszubauen. Vielmehr habe ich mich auf mein Studium konzentriert, denn ich musste die letzten Klausuren schreiben und die Projekte für das letzte Semester beenden. Dann kam natürlich die Zeit der Bachelorarbeit. Diese war für mich auch sehr zeitaufwendig, daher blieb nicht so viel Zeit.
Zu dieser Zeit wurde ich gefragt, ob ich nicht dieses kleinere Projekt umsetzen könnte. Da ich gesehen habe, dass dies nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen sollte, habe ich dies schnell umgesetzt. Das Schnell zog sich dann doch länger hin, als ich eigentlich dachte. Aber na gut. :)
Dies passierte mir noch ein zweites Mal. Da bei beiden Ideen kleine nette Ideen umgesetzt wurden und ich diese eigentlich relativ interessant finde, dachte ich mir, dass ich diese auch noch etwas mehr verfolgen kann. Daher werde ich zunächst keine weiteren eigenen Ideen sammeln, sondern die bereits existierenden weiterverfolgen und schauen, wie sich diese weiterentwickeln.

Weiterbildung

Weiterbildung habe ich dieses Jahr außerhalb meines Studiums nicht so besonders viel gemacht. Ich habe natürlich wie üblich einige Meetups besucht und von anderen Meetups Videos gesehen. Dies ist aber fast alles nur in Richtung von Programmierung und Betrieb von Software gerichtet gewesen. Für solche Sachen nehme ich an, dass man dies als interessierter Entwickler sowieso machen sollte.
In andere Richtungen habe ich mir die Microconf-Videos aus den vorherigen Jahren angeschaut und muss immer wieder feststellen, dass diese einen immensen Wert haben für jeden, der ein kleines Unternehmen, wie ich, gründen möchte. In diesen Videos findet man Tipps von Marketing über Finanzierung bis hin zu Effektivität bei der Entwicklung, alles zu finden. Einfach klasse.
Neben dem Studium habe ich angefangen einen P-Schein für Berlin zu machen. Kurz vor meinem Geburtstag im September habe ich ihn dann auch erfolgreich bekommen. Die Prüfung war sehr aufregend. Aber mit der Hilfe eines Lehrgangs war dies auch nur eine schaffbare Hürde. Es war das erste Mal, seit Anfang des Studiums, dass ich mich wieder einmal auf einem höheren Niveau gefordert gefühlt habe.

Ziele aus 2015

In 2015 habe ich mir folgende Ziele gesetzt:

  • P-Schein in Berlin bekommen

Dies ist mir gelungen. Kurz und knapp: anstrengend, aber mit Ehrgeiz geschafft

  • Ersten Euro aus meinem eigenem Produkt verdienen

Da ich meine Ideen immer wieder verworfen habe, ist dies nicht wirklich etwas geworden. Ich habe aber aus beiden kleinen Projekten ein bisschen Geld gemacht. Dies steht aber nicht im Verhältnis zu der dafür aufgewendeten Arbeit.

  • Studium mit besseren Durchschnitt als 2,4 abschließen (aktuell: 2,45)

Das hat auch geklappt, der Durchschnitt ist 2,2. Yay.

  • Einen Vortrag halten (Meetup oder ähnliches)

Nöp. Ich müsste mich darum bemühen, dass ich interessante Sachen ausprobiere und diese dann vorstellen könnte. Ich hoffe, dass ich es in 2016 schaffe.

  • Sommerurlaub besser gestalten

Das war etwas unfair, denn ich war mit meiner gesamten Familie im Urlaub und daher war dieser auf jeden Fall besser als der vorherige.

  • Bachelorthesis + Colloquium mit einer Note besser/gleich 2,0 abschließen (aktuell schriftliche Arbeiten: >= 3,0)

Dies habe ich nicht geschafft, aber trotzdem war meine Bachelorarbeit inklusive des Colloquiums besser als alle vorherigen. Zwar mit einer 2,7 immer noch nicht Weltklasse, aber für mich schon mal etwas Gutes.

  • Schneller als 21 Minuten bei dem 5x5 km Lauf laufen (Juni 2015)

Dies habe ich leider auch nicht geschafft, ich war bei 22 min 40 sek. Dies war für mich schon sehr gut. Aber ich habe in 2016 noch einmal die Chance es zu schaffen.

  • Freundin finden (!!!)

Nöpe. Obwohl ich öfter jemanden angesprochen habe, ist daraus noch nichts geworden. Es ist für mich schon ein Fortschritt, dass ich mich traue fremde Personen anzusprechen. Ich brauche dafür zwar auch einige Wochen um mich zu überreden, aber man geht ja an die meisten Themen langsam ran :P

  • Projekt mit Steuerberater soweit abschließen

Nö. Siehe oben.

Insgesamt sind von den Zielen oben von neun Zielen nur drei wirklich erfüllt und eins so halb. Diese Quote muss ich in 2016 weiter nach oben treiben.

Ziele für 2016

Für dieses Jahr versuche ich mir nicht zu weitgegriffene Ziele auszusuchen, damit ich mich steigern kann, aber die Ziele trotzdem zu erreichen sind.

  • nicht zu viel gleichzeitig
  • 3 Touren mit dem Rennrad zu Verwandten (> 150 km)
  • Superbowl mit Kumpel sehen
  • rust lernen
  • Master starten
  • Gitarre wieder anfangen
  • Freundin
  • Vortrag auf einem Meetup